Erprobungsstufe

Wir möchten den Übergang von der Grundschule zum Gymnasium möglichst nahtlos gestalten und die ehemaligen Grundschülerinnen und –schüler an die gymnasialen Lehr- und Lernmethoden sowie entsprechende Unterrichtsinhalte heranführen, indem wir ihre methodisch-analytische, sozial-kommunikative sowie affektive Kompetenz schulen. Dieser Zielsetzung trägt ein schuleigenes Konzept der Erprobungsstufe Rechnung. Es beinhaltet folgende Aspekte:

Kennenlern-Nachmittag
Kennenlern-Nachmittag 2013

Kennenlern-Nachmittag 2013

Alle angemeldeten Schülerinnen und Schüler und ihre Eltern lernen die zukünftigen Klassenleitungen, Mitschüler und Klassenpaten kennen und haben die Möglichkeit, erste Kontakte zu knüpfen und das Schulgebäude zu erkunden.

Zusammenarbeit mit den Grundschulen

Um eine kontinuierliche, intensive und aussagekräftige Beratung der Eltern über die Laufbahn ihres Kindes (bzw. einen notwendig werdenden Schulwechsel) zu ermöglichen, stehen wir durch regelmäßige gegenseitige Hospitationen in dauerhaftem Kontakt mit den Grundschulen:

  • Besuch der künftigen Klassenleitungen gegen Ende des vierten Schuljahrs an der abgebenden Grundschule sowie Gegenbesuch der ehemaligen Klassenleitungen im ersten Halbjahr der Klasse 5
  • Teilnahme der Grundschullehrer an Erprobungsstufenkonferenzen, in denen über die pädagogische Entwicklung der Schülerinnen und Schüler beraten wird
Zusammensetzung der Klassen

Bei der Zusammensetzung der Eingangsklassen beachten wir nach Möglichkeit die Ortszugehörigkeit der Schülerinnen und Schüler und die daher eventuell bereits bestehenden Freund- und Bekanntschaften.

Orientierungsstunden

Um die Schülerinnen und Schüler beim Übergang in den Sekundarbereich zu unterstützen, werden zur sozialen und methodisch-organisatorischen Orientierung zwei Stunden pro Woche von der Klassenleitung durchgeführt.

Zweite Fremdsprache ab Klasse 6

Zur gymnasialen Bildung gehört das Erlernen einer zweiten Fremdsprache. Diese wird ab der Klasse 6 unterrichtet. Am St.-Ursula-Gymnasium besteht die Möglichkeit, Latein oder Französisch zu wählen. Beide Sprachen können in der Oberstufe fortgeführt werden.
Eine Informationsveranstaltung und ggf. individuelle Beratung gegen Ende der Klasse 5 helfen den Schülerinnen und Schülern sowie deren Eltern bei der Entscheidung.

Ergänzungen zum Unterricht

Wir ergänzen den Unterrichtsalltag durch

  • die gezielte Förderung von Jungen bzw. Mädchen im Wahlpflichtfach „Kreatives Lernen“
  • die gezielte Förderung mathematisch-naturwissenschaftlicher Kompetenzen („Die lange Nacht der Mathematik“, Exkursion in den Zoo Köln)
  • die gezielte Förderung sprachlicher Kompetenzen (Trainingsmodule mit Tipps und Techniken zum Wortschatztraining)
  • eine Schulung während der Pädagogischen Woche zum sicheren Umgang mit dem Internet
  • einen 8-tägigen Schullandheimaufenthalt in Bosau
  • die vertiefte Förderung sportlicher und musischer Elemente

Zusammengefasst finden Sie Schwerpunkte der Bildungsarbeit in der Erprobungsstufe in diesem Papier:  Konzept Erprobungsstufe 2017