Internationale BiologieOlympiade

Internationale Biologieolympiade (IBO)

Die Internationale Biologie-Olympiade (IBO) wurde 1989 von sechs Nationen gegründet und im Jahre 1990 zum ersten Mal ausgetragen. Sie ist ein jährlich wiederkehrender Schülerwettbewerb, der der Förderung biologisch begabter Schülerinnen und Schüler insbesondere der Sekundarstufe II im Fach Biologie dient. Sie will einerseits kreatives Denken beim Lösen biologischer und ökologischer Probleme fördern und andererseits freundschaftliche Beziehungen zwischen jungen Menschen verschiedener Länder entwickeln.

Träger des Wettbewerbes ist das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Die Organisation auf nationaler Ebene liegt seit 1995 beim Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften an der Universität Kiel (IPN).

Jede teilnehmende Nation entsendet jährlich vier Schülerinnen oder Schüler, die antreten, um in Theorie und Praxis in einem Gastgeberland Gold, Silber und Bronze zu erringen. Der deutsche Auswahlwettbewerb wird in vier Runden durchgeführt. Die Aufgaben kommen aus allen Gebieten der Biologie. In der 1. Runde dürfen die Aufgaben mit Fachliteratur zu Hause bearbeitet werden. Wer sich für die 2. Runde qualifiziert hat, schreibt an der Schule eine vom IPN gestellte Klausur. In der 3. und 4. Runde am IPN in Kiel finden neben den Klausuren und dem Lösen von praktischen Aufgaben im Labor Vorträge, Besichtigungen, Exkursionen und Praktika statt.

Speziell in Nordrhein-Westfalen werden durch Kooperation mit der Bayer Pharma AG Bergkamen und dem Max-Planck-Institut für molekulare Physiologie in Dortmund erfolgreiche Schülerinnen und Schüler besonders gefördert und geehrt. So werden jährlich die vierzig besten Schülerinnen und Schüler der 2. Runde zu einem Landesseminar mit Vorträgen zu aktuellen Forschungsthemen aus der Biologie eingeladen. In einer sich anschließenden Feierstunde überreicht ihnen ein Vertreter des Ministeriums für Schule und Weiterbildung Buchpreise und Urkunden und spricht ihnen persönlich seinen Dank aus.

Seit 14 Jahren beteiligen sich Schülerinnen und Schüler unserer Schule immer wieder sehr erfolgreich am Auswahlverfahren zur IBO und gehörten in der 2. Runde zur Gruppe der vierzig Besten in Nordrhein-Westfalen.

 

Nicht nur Bio-Leistung, sondern Bio-Hochleistung bei der IBO (26.11.2015)

IBO 2015

vorne v.l.: Carsten Damm, Walter Viegener, Gabriel Meyer, hinten v.l.: Sandra Schulte, Sophie Gunkel, Jannis Spintge, Daniel Schoppmann, Schulleiter Markus Ratajski, Mathias Rath

Trotz Klausurstress und dem nahenden Abitur entschlossen sich eine Schülerin und fünf Schüler der Biologie-Leistungskurse der Q1 und Q2, an der Internationalen BiologieOlympiade (IBO) teilzunehmen.
Die IBO ist ein jährlich wiederkehrender, internationaler Biologie-Wettbewerb, der von der Universität Kiel veranstaltet und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert wird. Biologisch interessierte und besonders motivierte Schülerinnen und Schüler sollen mit diesem Wettbewerb angesprochen werden. In der ersten Runde der IBO sind die Aufgaben mit gutem Grundlagenwissen, viel Recherchearbeit und naturwissenschaftlichem Denkvermögen lösbar. Die Aufgaben werden zu Hause bearbeitet und schriftlich eingereicht.
Die Besten der ersten Runde kommen dann in die zweite Runde, in der eine zweistündige Klausur unter Aufsicht geschrieben werden muss – und die Klausuraufgaben haben es in sich, denn sie haben nur entfernt mit dem Lehrplan zu tun! Sophie Gunkel konnte sich für die zweite Runde qualifizieren und hat die wirklich schwierige Klausur bereits bearbeitet.
Wenn sie zu den 45 Besten gehört, würde sie zur dritten Runde in Kiel eingeladen und dort eine Prüfung absolvieren, die sowohl aus einem theoretischen als auch einem praktischen Teil beseht.
Aber zunächst einmal gab es für alle Teilnehmer eine Urkunde. Schulleiter Markus Ratajski würdigte den besonderen Einsatz der Schülerin und der Schüler und freute sich mit den betreuenden Lehrkräften Sandra Schulte und Mathias Rath über die tolle Leistung.

 

Wieder erfolgreiche Teilnahme von St.-Ursula-Schülern am Auswahlverfahren (16.2.2015)

v.l.n.r.: Schulleiter Markus Ratajski, Teresa Wolf Seara, Anna-Lena Kemmerich, Biologielehrerin Hildegard Stegmaier

Anna-Lena Kemmerich und Teresa Wolf Seara lösten die Aufgaben zur 1. Runde der 26. Internationalen BiologieOlympiade, die in diesem Jahr in Aarhus in Dänemark stattfindet, so erfolgreich, dass sie zur 2. Runde zugelassen wurden. Diese Ehre wurde von den insgesamt 226 nordrhein-westfälischen Teilnehmenden der 1. Runde nur 90 Schülerinnen und Schülern zuteil. In der 2. Runde gehörte Teresa dann zu den vierzig Besten Nordrhein-Westfalens. Sie wurde deshalb zusammen mit ihrer Biologielehrerin Hildegard Stegmaier zur Bayer Pharma AG nach Bergkamen eingeladen, wo das diesjährige Landesseminar zur Ehrung der nordrhein-westfälischen Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Biologieolympiade stattfand. Teresa erhielt aus den Händen von Dr. Stefan Klatt, Leiter der Bayer Pharma AG Bergkamen, und von Staatssekretär Ludwig Hecke eine Urkunde und mehrere wertvolle Buchpreise.

Anna-Lena und Teresa drücken ihre Erfahrungen so aus:

„Auf die Biologieolympiade wurden wir durch unsere Biologielehrerin aufmerksam gemacht. Da wir uns sehr für Biologie interessieren, haben wir uns entschieden, daran teilzunehmen. Die Aufgaben der 1. Runde waren eine echte Herausforderung, da die Themen über die Inhalte des Schulunterrichts weit hinausgingen. Aber sie konnten mit einigem Zeitaufwand, Informationen aus Büchern und dem Internet bewältigt werden. Als der Bescheid für die Teilnahme an der 2. Runde kam, blieb nur wenig Zeit zum Freuen, weil wir uns auf diese zweistündige, wirklich anspruchsvolle Klausur vorbereiten mussten. Während der Bearbeitung war höchste Konzentration gefragt, da neben den vielen Multiple-Choice-Aufgaben auch komplexe Themen in relativ kurzer Zeit zu lösen waren. Auch wenn es letztlich nicht für die 3. Runde gereicht hat, war die Teilnahme am Auswahlverfahren der Biologieolympiade eine tolle Erfahrung, die wir lange in Erinnerung behalten werden.“

Teresa schreibt weiter:

„Es hat mich sehr gefreut zu erfahren, dass ich zu den vierzig Besten aus NRW gehöre. Das Landesseminar fand im Supply Center der Bayer Pharma AG Bergkamen statt, wo wir herzlich empfangen wurden. Der Tag begann mit einem interessanten Vortrag über „Punktmutationen in der Familie der kleinen G-Proteine und ihre Auswirkungen“ von Dr. Mandy Miertzschke vom Max-Planck-Institut für molekulare Physiologie in Dortmund. Danach durften wir uns die Mikrobiologische Produktion ansehen. Das Seminar endete mit einer Feierstunde und einem weiteren interessanten Vortrag über „Die Parasiten des Menschen“ von Professor (em.) Dr. Heinz Mehlhorn, einer weltweit anerkannten Kapazität auf diesem Gebiet.“

Die Schulgemeinschaft des St.-Ursula-Gymnasiums freut sich mit den beiden angehenden Abiturientinnen, gratuliert ihnen herzlich und wünscht ihnen viel Erfolg für ihre berufliche Zukunft.

Dr. Stefan Klatt, Leiter der Bayer Pharma AG Bergkamen, Staatssekretär Ludwig Hecke, Teresa Wolf Seara, Biologielehrerin Hildegard Stegmaier

 

 

 

 

 

 

 

Internationale Biologie-Olympiade (25.11.2014)

Seit 14 Jahren beteiligen IBO 2014 1. Runde_csich Schülerinnen und Schüler unserer Schule am Auswahlverfahren zur Internationalen BiologieOlympiade (IBO), das vom Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik in Kiel durchgeführt wird.

In diesem Jahr freuen sich Barbara Rohr aus dem Leistungskurs Biologie der Jahrgangsstufe Q2 unter Leitung von Herrn Rath sowie Teresa Wolf Seara und Anna-Lena Kemmerich aus dem Leistungskurs Biologie der Jahrgangsstufe Q2 unter Leitung von Frau Stegmaier (v.li.n.re.) über ihre Urkunden zur 1. Runde der 26. IBO, die 2015 in Aarhus (Dänemark) stattfinden wird. Zusammen mit unserem Schulleiter, Herrn Ratajski, gratulieren die Biologielehrkräfte herzlich.

Nun kann die 2. Runde, an der Anna-Lena Kemmerich und Teresa Wolf Seara teilnehmen, starten.

 

„Reif für die Insel“ – 25. Internationale Biologie-Olympiade in Bali 2014 (7.4.2014)

Bild 1

Unsere Biologie-Olympiamannschaft vom letzten Jahr verstärkt durch zwei Schülerinnen aus der jetzigen Q1 trat auch in diesem Jahr wieder an und stellte sich den Herausforderungen des Auswahlverfahrens zur Internationalen Biologie-Olympiade, die dieses Jahr auf Bali stattfinden wird. Von den insgesamt sechs Kandidaten konnten sich fünf für die 2. Runde qualifizieren und diese auch erfolgreich abschließen. (Bild 1)

Dabei gelang es Anna Lena Briese erneut und Lisa Goldammer zum ersten Mal, in das obere Drittel der 40 Besten Nordrhein-Westfalens vorzustoßen. Für ihr gutes Abschneiden erhielten sie im Rahmen einer Feierstunde im BioMedizinZentrum in Dortmund durch Frau Renate Acht vom Ministerium für Schule und Weiterbildung und in Anwesenheit von Dr. Frank Berendes (Bayer HealthCare) und Thimo V. Schmitt-Lord (Bayer-Stiftung) Urkunden und Buchpreise überreicht. (Bild 2)Bild 2

Die Biologie-Fachschaft bedankt sich bei allen Beteiligten für das weit über den Unterricht hinaus gehende Engagement.

 

 

 

Internationale BiologieOlympiade 2013 in Bern: Wie kommen die Löcher in den Käse?

IBO 2013 Wie kommen die Löcher in den KäseDiese Frage mussten die Teilnehmenden der 1. Runde des Auswahlverfahrens zur 24. Internationalen Biologie-Olympiade, die unter diesem Motto 2013 in Bern stattfindet, zwar nicht beantworten, dafür eine Menge anderer kniffliger Fragen aus Botanik und Zoologie, Zellbiologie, Pflanzenphysiologie, Biochemie und Bioinformatik.

Die Mannschaft des St.-Ursula-Gymnasiums Attendorn, bestehend aus Wiebke Barbara, Anna Lena Briese, Lisa Goldammer und Jonas Kümhof, allesamt Schülerinnen und Schüler des Leistungskurses Biologie der Jahrgangsstufe 11 (Q1), löste die Aufgaben der 1. Runde so gut, dass sich alle vier für die 2. Runde qualifizierten. In dieser mussten sie dann in einer zweistündigen Klausur 30 schwierige Multiple-Choice-Aufgaben und 6 komplexe Aufgaben aus allen Bereichen der Biologie bearbeiten. Anna Lena Briese schnitt dabei am besten ab und gehörte damit zu den ersten 40 der 2. Runde in NRW. Um ihr Engagement und ihre Leistungen zu würdigen, wurden sie und ihre Lehrerin Frau Stegmaier zu einer Feierstunde nach Bergkamen in das Werk der Bayer Pharma AG eingeladen, wo Anna Lena zusammen mit den übrigen Preisträgern von Herrn Thimo von Schmitt-Lord (Bayer-Stiftung) und Herrn Reinhold Klüter (Bezirksregierung Arnsberg) (siehe Foto) Buchpreise und eine Urkunde erhielt. Herr Hiltmann als Vertreter des Schulträgers (Erzbischöfliches Generalvikariat Paderborn) und Herr Ratajski als Schulleiter gratulierten ebenfalls den vier erfolgreichen Schülerinnen und Schülern (siehe Foto) und ermunterten sie zur Teilnahme an der nächsten Biologie-Olympiade. Für alle Vier steht fest: „Wir nehmen wieder teil, vielleicht erreichen wir ja diesmal die 3. Runde.“

Die Internationale Biologie-Olympiade (IBO) wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. Jede teilnehmende Nation entsendet jährlich vier Schülerinnen oder Schüler, die antreten, um in Theorie und Praxis in einem Gastgeberland Gold, Silber oder Bronze zu erringen. Die 24. IBO findet vom 14. – 21. Juli 2013 in Bern statt. Das deutsche Auswahlverfahren wird in vier Runden durchgeführt. Die Aufgaben kommen aus allen Gebieten der Biologie. In der 3. und 4. Runde am IPN in Kiel finden Vorträge, Besichtigungen, Exkursionen und Praktika statt.

Von bundesweit ursprünglich 1.411 Teilnehmenden der 1. Runde (459 aus NRW), durften 563 zur 2. Runde antreten, die 45 besten der 2. Runde (davon 12 aus NRW) erreichten die 3. Runde. Das St.-Ursula-Gymnasium gehört zu den 183 Schulen, die Schülerinnen oder Schüler in die 2. Runde schicken durften, dies ist „im Bundesvergleich etwas Besonderes“ wie Susanne Behrens-Kneip vom IPN in Kiel betont.

 

Internationale BiologieOlypmpiade 2010 in Korea

IBO 2009Schon zum 2. Mal nimmt Christina Stumpf, Schülerin der Jahrgangsstufe 13 des St.-Ursula-Gymnasiums, unter Betreuung von Frau Stegmaier, Biologielehrerin am St.-Ursula-Gymnasium, am Auswahlverfahren der Internationalen Biologieolympiade teil, die in diesem Jahr in Korea ausgetragen wird. Bereits letztes Jahr hat sie es bis in die 2. von insgesamt vier Runden geschafft und hofft in diesem Jahr die 3. Runde zu erreichen.

Auf die Frage ihrer Mitschüler, warum sie so etwas überhaupt mache, man habe doch in der Schule schon genug zu tun, antwortet Christina, dass es ihr einfach Spaß mache und es für sie eine Herausforderung sei, sich mit komplizierten biologischen Problemstellungen auseinanderzusetzen und mit Hilfe von Büchern und des Internets die Antworten auf schwierige Fragen zu finden. Außerdem freue sie sich, wenn sie merke, dass ihr das in der Schule Gelernte nützlich ist.

Grund zur Freude hatte Christina bereits nach Absolvieren der 1. Runde, in der sie von insgesamt 1160 Teilnehmern den 174. Rang belegte. Damit hat sie sich im vorderen Drittel der 600 Schüler, die sich für die 2. Runde qualifiziert haben, platziert.

Wir drücken Christina die Daumen, dass sich in diesem Jahr ihr Wunsch, in die 3. Runde zu kommen, erfüllt.

IBO 2010