Unterwegs auf den Spuren der Römer

DSC04713Am Mittwochmorgen, den 15.6.2022 gegen 8:00 Uhr, begaben sich gleich mehrere Lateinkurse auf die  Spuren der Römer entlang des Limes.

Die Lateinkurse aus der Jgst. 8, fuhren zum Limeskastell Saalburg bei Bad Homburg , um dort mehr über das Leben der Römer in Germanien zur damaligen Zeit zu erfahren.
Nach einer ca. zweistündigen Busfahrt kamen die Schülerinnen und Schüler in Begleitung der  Lateinlehrerin Henrike Schmidt und des Geschichtsreferendars Michalis Christogeros  an dem Kastell an. Eine halbe Stunde nach der Ankunft, begann die Führung. Museumspädagoge Rüdiger Schwarz übernahm diese und berichtete vieles über die Römer und das Kastell. Nach der Übersetzung des lateinischen Textes am Eingangstor, erzählte er, dass das Kastell zu Beginn des 2. Jhdts. von den Soldaten gebaut und nach dem Zerfall ab 1897  von Kaiser Wilhelm II. rekonstruiert wurde.

Nach kurzer Einweisung betraten sie das Museum des Kastells, in welchem sich Umgebungskarten, Werkzeuge der Römer und Handwerksgegenstände befanden. Diese stammten allerdings nicht alle daher, aber waren trotzdem größten Teils Originalfunde.

DSC04492Anschließend wurde das Leben der römischen Soldaten gezeigt, welche in Baracken, zu je acht Personen, in einem Raum wohnten. In dem Kastell waren damals nämlich 600 Soldaten untergebracht. Um sich dies besser vorstellen zu können, waren solche als Playmobilfiguren aufgestellt. Daran wurden auch ihre Stellung und Anordnung veranschaulicht.

Anschließend startete das Aktivprogramm, bei welchem die Schülerinnen und Schüler sowie die  Begleitpersonen teilnehmen konnten. Nachdem sie in zwei Gruppen aufgeteilt waren, übten sich alle entweder im Speerwerfen oder Bogenschießen.

DSC04695 2Zuletzt wurde den Schülerinnen und Schülern noch die Kleidung der Römer gezeigt. Es wurden seinerzeit, anders als heute, Tuniken, Sandalen, Mäntel, Tücher und Kettenhemden getragen. Zwei Freiwillige durften diese Kleidung auch anziehen.

Somit endete der Besuch im Kastell um 14:00 Uhr und nach einer weiteren Busfahrt kamen sie um 16:00 Uhr an der Schule an.

Lara Markus, Julia Holzmann (8c)

 

IMG 0418Gut 200 km weiter nördlich am Rhein, in der ehemaligen Colonia Claudia Ara Agrippinensium – kurz gesagt in Köln – warf der Lateinkurs der Jgst. EF gemeinsam mit Lateinlehrer Thomas Schomaker einen Blick durch das “Schaufenster in die Römerzeit”.   Beim Besuch des römisch-germanischen Museums konnten sich die Latinums-Absolventen anhand einzigartiger Austellungsstücke von der hochentwickelten Kultur und Zivilisation der Römer überzeugen, da  Köln sich bereits kurz nach der Gründung durch Kaiser Augustus zum sakralen und wirtschaftlichen Zentrum der Provinz Niedergermanien entwickelt hatte. Zu den beeindruckendsten Artefakten gehören das  Dionysusmosaik sowie das über zwei Geschosse reichende Grabmal des Legionsveteranen Publicius. Zur Belohnung für den erfolgreich abgeschlossenen Lateinunterricht ging es dann aber wieder zurück in die Gegenwart und in die Cafes und Geschäfte der heutigen Millionenstadt.

Doris Kennemann

 

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