Klasse 8c auf drittem Platz in NRW bei Medienwettbewerb

Die Klasse 8c und Klassenlehrerin Anna Donadell freuen sich über den dritten Platz auf Landesebene beim Medienwettbewerb.

„Manchmal können wir schon ein ziemlich chaotischer Haufen und dann auch recht laut sein. Bei uns sind 28 Schüler mit einer Herkunft aus insgesamt 12 Nationen. Aber wir haben dennoch eine gute Klassengemeinschaft.“ So etwa lautete die Selbst-Charakterisierung der Klasse 8c des St.-Ursula-Gymnasiums für den Medienwettbewerb „WHAT’S FUNKY“, der im Rahmen des medienpädagogischen Projektes MEDIACAMPUS von der Funke-Mediengruppe ausgeschrieben war. Die Aufgabe bestand darin, per What’sApp verschiedene Fragen zu beantworten und Aufträge zu erfüllen. Gefragt wurde u.a. danach, was für die Schüler der schönste Platz in ihrer Schule sei. Für Tim ist dies das Forum, für Chiara die Cafeteria, für Francesco die Turnhalle und für Selina ganz einfach der Blick vom „heiligen Berg“ auf die Stadt Attendorn. Als Antwort auf die Frage nach Konfliktlösung in der Klasse meinte Helena, dass immer mit beiden Parteien Gespräche stattfinden und niemand ausgeschlossen wird. Auch was die Schüler an Weihnachten als schön und was als nervig empfinden, interessierte die Veranstalter. Linus gefällt die besondere Stimmung an den Feiertagen, während Lena die ständige Wiederholung kitschiger Lieder im Radio stört. Politisch wurde es bei der Frage: „Was würdet ihr als Kanzler oder Kanzlerin von Deutschland verändern?“ In der Klasse herrschte Einigkeit darüber, dass zu einer guten Integration der Flüchtlinge dringend Handlungsbedarf besteht. Für die knifflige Aufgabe, eine aktuelle Zeitungsnachricht aus der Region in einer nur aus wenigen Emojis bestehende Story wiederzugeben, hatte Ivon den Bericht über einen Feuerwehreinsatz ausgewählt. Und in einem Kurzvideo über die Vorsätze der Klasse für das Jahr 2018 hieß es schließlich: „Wir möchten unsere Leistungen noch verbessern und unsere Lehrer und Eltern stolz machen. Und natürlich möchten wir auch einen guten Platz bei diesem Wettbewerb erreichen.“
Die Art des Wettbewerbs stieß bei den Jugendlichen auf große Begeisterung. Helena erlebte besonders die Betreuung durch die Veranstalter wegen der schnellen und freundlichen Beantwortung von Fragen als sehr positiv. Jan Luca hielt den Wettbewerb für sinnvoll, da man im Alltag immer mit diesen Medien zu tun habe und auch Aufgaben zum Nachdenken gestellt wurden. Weil man keine komplizierten Fragebögen ausfüllen musste, bezeichnete Eric die Handhabung als „smart“. Für Laura war besonders die Kreativität der ganzen Klasse ein schönes Erlebnis. Und Nils stellte fest, dass offensichtlich schon wenig gemeinsames Engagement zum Erfolg führen kann.
In der Tat erfüllten die Achtklässler bereits zwei ihrer Vorsätze für das neue Jahr. Unter rund 1200 teilnehmenden Klassen mit insgesamt etwa 30.00 Schülerinnen und Schülern auf Landesebene wurde ihr Einsatz mit dem dritten Platz belohnt und brachte 100 Euro für die Klassenkasse ein. Und Klassenlehrerin Anna Donadell ist sichtlich stolz auf ihre selbsternannte „Chaostruppe“: „Die Schülerinnen und Schüler haben gezeigt, dass sie sich selbst organisieren und ein gemeinsames Ziel erfolgreich verfolgen können.“

Doris Kennemann

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