Alles nur nicht langweilig – das MINT-Camp

Die erfolgreichen Teilnehmer des MINT-Camps (v.l.): Isabell Sauer, Elena Gäher, Jonas Selter und Konstantin Fiebig.

Vom 07. bis 11. Februar 2017 nahmen wir, Konstantin Fiebig und Jonas Selter (beide 9b) zusammen mit Elena Gäher und Isabelle Sauer (beide 9c), am MINT-Camp im Stift Keppel-Gymnasium in Hilchenbach teil. Diese mehrtägige Veranstaltung, die von verschiedenen Firmen im Kreis Siegen-Wittgenstein gefördert wurde, führte Stift Keppel zum 7. Mal in Kooperation mit dem Fürst-Johann-Moritz-Gymnasium durch.
Eins war das MINT-Camp sicher nicht: langweilig.
Es war geprägt von vielen interessanten Exkursionen und Vorträgen der einzelnen Firmen, die uns über ihre Arbeit und die damit verbundenen physikalischen bzw. chemischen Vorgänge aufgeklärt haben. Zudem haben wir innerhalb von mehreren Arbeitseinheiten eine Rube-Goldberg-Maschine, eine Kettenreaktionsmaschine, gebaut; als kleinen Denkanstoß gab es hierzu sogar noch einen kunstwissenschaftlichen Vortrag.
Am Mittwoch besuchten wir zuerst die Deutschen Stahlwerke, wo wir während einer umfangreichen Führung über das gesamte Firmengelände  über die dortige Arbeit und vor allem über den Energieverbrauch in den Schmelzöfen aufgeklärt wurden.
Anschließend ging es noch nach Innogy in Siegen, wo wir zunächst einen Vortrag über das deutsche Stromnetz mit besonderem Fokus auf innovative Energiegewinnung und erneuerbare Energie hörten; abschließend erhielten wir eine Führung durch die Schalt- und Telefonzentrale des Energiekonzerns.
Am nächsten Tag besuchten wir dann die Firma Georg in Kreuztal, wo man uns sehr freundlich empfing. Auch hier ging es zuerst in einem Vortrag um den Energiebedarf, ehe wir von einem der erfahrensten Mitarbeiter noch über das Firmengelände geführt wurden. Zurück am Stift Keppel-Gymnasium gab es dann die erste Arbeitseinheit, in der die Grundzüge der herzustellenden Rube-Goldberg-Maschine entstanden sind. Hierzu haben wir uns selbst in vier Gruppen aufgeteilt, von denen jede eine eigene Teilstrecke baute, die letztendlich zu einer einzigen Maschine kombiniert werden sollten.
Am dritten Tag haben wir dann die Krombacher-Brauerei besucht, wo wir ebenfalls Einiges über den Energiebedarf lernen konnten. Dort wurden wir durch die Brauerei geführt und durften auch die alkoholfreien Getränke genießen.
In den Firmen wurden uns die vielen Ausbildungsmöglichkeiten der Betriebe vorgestellt. Vor allem für ein duales Studium wurde geworben.
Bei der Abschlussveranstaltung am Samstag haben wir unseren Eltern die selbstgebaute Maschine vorgestellt und alle Teilnehmer erhielten eine Urkunde von den Veranstaltern.

Konstantin Fiebig, Jonas Selter (9b)

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