Delfprüfungen

Félicitations!

Enfin… Ça y est!

Nach nervenaufreibenden Monaten haben wir die DELF-Prüfungen endlich geschafft! Wer hätte gedacht, dass wir diesen Satz jemals sagen würden?

Seit September 2007 wird in 154 verschiedenen Ländern das DELF-Programm (Diplôme d’Etudes en langue française) angeboten und dabei wird auf das Erlangen einer der wichtigsten französischen Zertifikate hingearbeitet, das es einem z.B. erleichtert, später in einem französischsprachigen Land zu studieren.

Am St.-Ursula-Gymnasium haben insgesamt  fünf Schülerinnen ihre Prüfung auf dem Niveau A2 absolviert und ein Schüler und eine Schülerin haben sich durch  B1 gekämpft. Die Vorbereitungen liefen bereits Anfang September zum Schuljahresbeginn, zunächst in Präsenz, auf Hochtouren. Es wurde gelesen, geschrieben und gesprochen, da der große Tag der schriftlichen Prüfung bereits regulär im Januar stattfinden sollte. Die mündliche Prüfung sollte ursprünglich im Februar stattfinden. Tja, bis dahin hatte aber noch niemand die Bekanntschaft mit dem zweiten Lockdown gemacht, welcher uns in NRW eine Woche vor den Weihnachtsferien ereilte.

Unsere Sitzungen fanden dann nur noch per Videochat statt, wobei wir unser Augenmerk auf den mündlichen Bereich setzten. Es wäre gelogen, wenn ich sagen würde, dass alles reibungslos ablief. Klar, wir alle hatten hin und wieder Verbindungsprobleme, aber es war doch sehr amüsant zu sehen, dass einige, just als sie zum Sprechen aufgefordert wurden, plötzlich rausflogen 🙂

Mit der Verlängerung des Lockdowns wurden die Prüfungen auf März verschoben und einige Tage später dann ganz abgesagt. Immer wieder wurde die Prüfung verschoben und wieder abgesagt. Dann kam die Idee, die mündliche Prüfung als Online-Prüfung zu gestalten. Die Bedingung hierfür war allerdings ein geöffneter Schulbetrieb. Jede/r von uns wartete auf die eine Nachricht, die uns endlich von der Ungewissheit erlösen sollte. Das monatelange „auf heißen Kohlen Sitzen“ entwickelte sich irgendwann zu  großer Ungeduld und niemand glaubte noch daran, jemals geprüft zu werden.

Am 9. und 12. Juni konnten dann endlich die Prüfungen stattfinden. Die mündliche Prüfung per Videokonferenz war zwar etwas ungewöhnlich, lief aber dank gut funktionierender Technik reibungslos ab!

Auch wenn die vergangenen Monate des Lernens sehr zeitintensiv und stressig waren, hat die ganze Situation jede/n von uns individuell gefördert und wir haben gelernt, die französische Sprache selbstbewusster zu sprechen. Auch unsere Geduld konnten wir nebenbei trainieren;-)

Geduldig warten wir nun auch noch auf die endgültigen Ergebnisse. Doch allein für die Teilnahme an der AG unter diesen turbulenten Bedingungen sollten wir ein Zertifikat erhalten;-)

Ein großer Dank geht an unsere Lehrerin, mentale Unterstützerin und Koordinatorin Frau Niggemeier. Vielen Dank für Ihre Geduld und Mühen! Ein kleiner Fakt am Rande: Während Frau Niggemeier mindestens einmal im Monat mit der Dame des Institut français in Köln telefonierte, um neue Informationen zur Lage zu erhalten, haben sich die zwei Damen angefreundet und sich bald zum Kaffeetrinken verabredet;-)

Cagla Dural (EF)

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