Krisenbewältigung ursulinischer Art

Religionsunterricht zu Zeiten der Schulschließung: Mitunter ist er ein Abenteuer, stets angetrieben von der wichtigen Frage, welche fruchtbaren Perspektiven das Fach für die jungen Menschen in der derzeitigen Situation anbieten muss, damit es bleibende Impulse für ein gelingendes Leben liefert.

In diesem Zusammenhang entstand im digitalen Austausch mit Schülerinnen und Schülern das artikulierte Anliegen, die Krise auch als gemeinsame Chance nutzen zu wollen. Die Chance solle darin liegen, die freigewordene Zeit und persönliche Ressourcen für die Beschäftigung mit Inhalten sowie die „Begegnung“ mit Menschen zu nutzen, für die im Alltag ansonsten leider nur wenig bis gar keine Zeit bleiben. Eine Schülerin brachte es auf den Punkt: Diese Idee sei doch wohl ein vielversprechendes „Medikament“ für eine persönliche Beruhigung in der Krise.

So schnell war die (digitale) Verbindung zwischen dem Religionskurs der Q1 mit Lehrkraft Fabian Bodora und den Sinnsuchern geboren! 

Als Sinnsucher agieren dieser Tage der bekannte Kölner Pastor Franz Meurer (Höhenberg/Vingst) und der WDR-Moderator Jürgen Wiebicke (u.a. Tagesgespräch, Philosophisches Radio). Beide begeben sich während der Corona-Zeit tagtäglich 30 Minuten in „Quarantäne“ ins Pfarrhaus St. Elisabeth in Köln-Höhenberg, um der Krise und dem Leben auf die Spur zu kommen. Seit dem 22. März 2020 bieten Meurer und Wiebicke auf diese Weise in ihrem Podcast Gedanken zum Zuhören und Mitdenken an – im vorliegenden Falle gemeinsam mit unseren im Homeschooling befindlichen Schülerinnen und Schülern von St. Ursula.

So kommt es, dass man einen der vielfältigen Beiträge, die von St. Ursula in dieser Zeit ausgehen, fortan unter folgenden Links anhören kann: 

https://www.youtube.com/watch?v=c43T3ov7jfc

https://www.youtube.com/watch?v=yLSz44hVtgk

Fabian Bodora

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