Europa mit Freunden und Respekt

SUG Eurovisions 2021 KopieDer Krieg in der Ukraine führt auch den Menschen in Deutschland schmerzlich vor Augen, dass Frieden in Europa keine Selbstverständlichkeit ist. Der Schülerwettbewerb EuroVisions des Ministeriums für Bundes- und Europaangelegenheiten in NRW fordert junge Menschen, über Europa nachzudenken und auf kreative Weise Ideen eines besseren Europas zu entwerfen. Unter dem Thema „Europa – so will ich leben!“ folgten zuletzt fünf Schülerinnen und Schüler der Klasse 9c am St.-Ursula-Gymnasium in Attendorn mit ihrer Wettbewerbsteilnahme diesem Aufruf und durften nun die Urkunden für ihr Engagement entgegennehmen.
Mit ihrem Poster als Wettbewerbsbeitrag richtet Marie Droste ihre Aufmerksamkeit auf Gleichberechtigung in Europa, und Chiara Martella beschreibt in ihrem Lied „Better World“ den Wunsch, dass Menschen in Europa sich in all ihrer Verschiedenheit und unterschiedlichen Herkunft mit Toleranz und Respekt begegnen.
In der Kategorie Kurzfilm stellen Phillip Bartsch und Louis Voß eine Vision von Europa vor, die neben der gemeinsamen Bewahrung der Umwelt vor allem einen Wunsch äußert: „Wir wollen in einem Europa leben, wo man sich unterhalten kann, wo man Freunde findet und sich respektiert.“ Vor dem Hintergrund der aktuellen Ereignisse in der Ukraine ist dies ein Wunsch, dem man sich mehr denn je anschließen mag.
Justus Stücher entschied sich ebenfalls für einen Kurzfilm als Wettbewerbsbeitrag und lässt keinen Zweifel entstehen, dass es die jungen Menschen wie in seiner Klasse und an seiner Schule sind, die Änderungen in die Wege leiten können. Seine Nachricht ist ein deutliches Statement und eine klare Aufforderung: „Wer, wenn nicht wir, haben die Chance, Dinge zu bewegen und umzusetzen“.
Bei der Überreichung der Urkunden sprach Markus Ratajski als Schulleiter den Teilnehmerinnen und Teilnehmern am Wettbewerb seinen Dank für ihr großes Engagement aus. Das Eintreten für ein Miteinander, das auf Verständigung, Toleranz und Offenheit beruht, verdient darüber hinaus besondere Anerkennung.

Markus Aufderlandwehr

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