Tennisteams leider erfolglos

Am 16. und 17.04.2018 begann die Suche nach den Regierungsbezirksmeistern der Schulen des Regierungsbezirks Arnsberg im Tennis. In zwei Wettkampfklassen traten die Schülerinnen und Schüler des St.-Ursula-Gymnasiums Attendorn gegen ihre Gegner an. Nach dem Motto „Ladies first“ machten die Mädchen am Montag den Anfang. Das Gymnasium aus der Hansestadt schickte zwei hoffnungsvolle Teams in den Wettbewerb. In der Wettkampfklasse II der Mädchen aus den Geburtsjahren 2001-2004 schlugen mit Pia Berger, Christin Weißmann, Maurah Kailai und Kristina Koller vier ambitionierte Vereinsspielerinnen auf. Ihre Gegnerinnen vom gleichnamigen Gymnasium in Neheim hatten sich jedoch gegenüber dem letzten Jahr deutlich verstärkt. Das bekamen die Attendornerinnen schnell zu spüren und so konnte nach hart umkämpften Duellen nur Pia Berger das Einzel für sich entscheiden. Besonders ärgerlich war die Niederlage von Christin Weißmann, die ihrer Gegnerin beim 6:7, 2:6 lange ebenbürtig war. Somit stand nach den Einzeln fest: Nur mit zwei deutlichen Doppelerfolgen kann das Spiel noch gewonnen werden. Dieser Vorgabe wurden Pia und Maurah mit 6:0, 6:1 schnell gerecht. Leider erwischten aber die Gegnerinnen im anderen Doppel einen besonders guten Tag und konnten sich gegen die Ursulinen aus Attendorn durchsetzen. Ganz ähnlich sah es leider auch bei den jüngeren Mädchen aus der WK III aus, die gegen das Städische Gymnasium aus Sundern gefordert waren. Hier dominierte Jana Leowald an Position eins das Spiel. Leider mussten sich Mathushaa Kailai, Lilly Kochanek und Leni Zepke gegen ihre Kontrahentinnen geschlagen geben. Ein Highlight dieser Begegnung waren die Doppelspiele. Leni und Jana kämpften, änderten immer wieder die Taktik, doch konnten bei den entscheidenden Punkten leider keinen kühlen Kopf bewahren. So ging diese Begegnung mit 4:6, 4:6 an die Sunderanerinnen. Vielleicht hätte sich eine Einwechselung von Ersatzspielerin Jule Sommerhoff ausgezahlt, das Team entschied sich jedoch für diese Aufstellung. Mathushaa und Lilly sorgten aber abschließend noch für Nervenkitzel. Die beiden Vereinskameradinnen glänzten durch perfekte Absprache und durchdachte Spielzüge. Mit diesen Qualitäten konnten sie den dritten Satz mit 11:9 im Tie Break entscheiden. Leider bedeutete dies auch hier 2:4 Endstand.
Am Dienstag fuhren dann die Jungs mit breiter Brust nach Neheim und wollten alles besser machen als
die Mädchen am Vortag. Leider machten sie die Rechnung ohne ihre Gegner, wieder aus Sundern. Gegen die Schüler aus der Tennishochburg konnten Linus Ostermann, Erik Meyer, Louis Funke, Paul Dröge, und Jan-Luca Klein nicht viel ausrichten. Diese bei Mannschaftsspielen noch recht unerfahrene Truppe gab jedoch alles und konnte den Jungs aus Sundern auch den einen oder anderen Punkt entlocken. Am Ende zahlte sich allerdings die Erfahrung der Gegner aus und es stand 0:6. Aber die Spieler waren sich sicher: Diese Erfahrung liefert nur noch mehr Motivation für das nächste Jahr, in dem die Mannschaften wieder beim Landessportfest der Schulen im Tennis antreten werden.

Jana Weber

Deine Meinung ist uns wichtig

*