Adventskonzert – ein Gemeinschaftserlebnis

Das traditionelle Adventskonzert des St.-Ursula-Gymnasiums ist mehr als nur eine der vielen musikalischen Veranstaltungen, die die vorweihnachtliche Zeit bereithält. Es ist mehr als nur eine Leistungsschau der schulischen Chöre und Instrumentalisten. Es ist ein Gemeinschaftserlebnis, ein großes Familienfest der ursulinischen Schulgemeinde, ein harmonisches Zusammenspiel von aktiven Schülerinnen und Schülern mit Ehemaligen, Lehrern und Eltern. Daher war auch in diesem Jahr die evangelische Erlöserkirche wieder bis auf den letzten Platz besetzt, um sich von bekannten und eher unbekannten weihnachtlichen Klängen verzaubern zu lassen.

(v.l.) Lara Kamp, Sarah Neus und Lea Bracone

Die vokalpraktischen Kurse der Jgst. Q1 und Q2 eröffneten den Abend mit dem Lied „Kyrie“, dessen Musik aus der Feder ihres Chorleiters Christoph Schulte selbst stammt. Stimmgewaltig intonierten sie auch „O come, o come Emmanuel“ und „Te deum“. Besonders die Vorträge der Solistinnen bescherten den Zuhörern einige der emotionalen Höhepunkte des Konzertes. Hervorzuheben sind hier die Leistungen von Helena Ostermann und Michelle Zeppenfeld bei dem Stück „Unto us is born a son“. Aus dem Musical „Bonifatius“ stammt das Stück „Wann trägt der Wind mich fort“, einfühlsam vorgetragen von Julia Fernholz aus dem Abiturjahrgang 2017. Auch Emma Preuß überzeugte mit ihrem ruhigen Vortrag des bekannten Weihnachtssongs „Have yourself a merry little Christmas“. Sehr gefühlvoll präsentierten Lea Bracone, Lara Kamp und Sarah Neus das Lied „Mary, did you know“, in dem der Gottesmutter Maria die Bedeutung ihres kleinen Jungen und sein künftiges Schicksal vor Augen geführt wird. Dieses Thema griff Religionslehrer Sebastian Springob in seiner anschließenden Meditation wieder auf.

Der Chor der Unter- und Mittelstufe

Sangesfreudig zeigte sich auch der Chor der Unter- und Mittelstufe unter Leitung von Katharina Ruhrmann. Unter dem Motto „Rise up Shepherd“ nahm er die Zuhörer mit auf eine kleine Weltreise und stellte internationale Hirtenlieder vor, wobei er von Lea Dolligkeit auf der Querflöte und Marius Fiebig an der Gitarre begleitet wurde. Als Solistinnen glänzten Severine Risch, Lilly Stutz und Valentina Florio. Auch das Streicherensemble aus Schülern, Lehrern und einer Mutter verweilte mit zwei Stücken aus der „Jamaican Suite“ noch ein wenig in der weiten Welt. Der Lehrerchor ebenfalls unter Leitung von Katharina Ruhrmann stimmte fröhlich die traditionellen englischen Lieder „Sussex Carol“ und „Deck the Hall“ an. Schließlich ließen sich auch die Zuhörer nach einer kurzen Einführung durch Christoph Schulte zum Mitsingen des Kanon „Halleluja“ und des Weihnachts-Medleys unter dem Titel „Sing joy“ motivieren, das Jona Baltes und Felix Rauterkus mit festlichen Trompetenklängen begleiteten.

Mit langanhaltendem Applaus und standing ovations honorierten sie am Ende des Konzertes alle Beiträge. Großzügig kamen sie der Bitte der Mitwirkenden um eine Spende für die Feier des Heiligen Abends im Collegium Bernardinum nach.

Doris Kennemann

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