Französischunterricht mit dem FranceMobil

SUG_FranceMobil (2)

Spielerisch vemittelte Bénédicte Leude den Sechstklässlern des St.-Ursula-Gymnasiums die französische Sprache.

„Bonjour. Je m’appelle Bénédicte. Et vous, qui etes vous?““ Bénédicte Leude strahlt freundlich in die Gesichter der noch etwas verunsicherten Schülerinnen und Schüler und scheint mindestens genauso neugierig auf diese zu sein wie umgekehrt. Denn immerhin steht eine echte Französin vor den Französischkursen der Jahrgangsstufen 6 und 8 des St.-Ursula-Gymnasiums und übernimmt auf Einladung der Fachschaft Französisch für jeweils eine Stunde den Unterricht.
Die 29jährige Lektorin bereist im Auftrag des Institut français und der Robert Bosch Stiftung die Bundesrepublik, um deutschen Schülerinnen und Schülern die französische Sprache und ein authentisches Bild des Nachbarlandes zu vermitteln. FranceMobil heißt diese Initiative, die sich an alle Altersklassen vom Kindergarten bis zur Berufsschule richtet. Dabei greifen die Lektoren auf abwechslungsreiche, moderne Medien zurück, anhand derer sie die Schülerinnen und Schüler auf spielerische Weise zum Sprechen auf Französisch motivieren möchten.
Das gelingt Bénédicte Leude am St.-Ursula-Gymnasium ganz hervorragend. Denn nach der etwas zögerlichen Vorstellungsrunde stürzen sich die jungen Élèven schon bald regelrecht in die gestellten Aufgaben, bei denen alle Sinne aktiviert werden. Zum Einsatz kommen französische Musik, Zeitschriften, Filme, Memory, Landkarten und vieles mehr. Die Begeisterung ist den Schülerinnen und Schülern spürbar anzumerken und ihre Antworten kommen immer flüssiger. Wenn sie dann doch einmal ins Stocken kommen, hilft Bénédicte Leude ihnen leicht über die Hürde hinweg.
Seit der Gründung der Initiative FranceMobil im Jahr 2002 haben bundesweit mehr als 1.030.000 Schüler an etwa 12.300 Schulen an dem Programm teilgenommen. Dieses ist dank der Förderung durch die Robert Bosch Stiftung, die Renault Deutschland AG und die französische Botschaft kostenfrei. Für ihr vorbildliches Engagement in der deutsch-französischen Zusammenarbeit wurden das FranceMobil und sein Pendant in Frankreich bereits 2004 mit dem Adenauer-de-Gaulle-Preis ausgezeichnet.

Doris Kennemann

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