Mathematik zum Anfassen und Mitmachen: Besuch der Jahrgangsstufe 7 im Mathematikum in Gießen

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Johan (Brandt), Filip (Fernholz) und Cirino (Emanuele ) vor der π-Spirale

Am 31.01.2013 war es wieder soweit, die Jahrgangsstufe 7 des St. Ursula-Gymnasiums besuchte mit 95 Schüler/innen das Mathematikum in Gießen, das erste mathematische Mitmach-Museum der Welt. Dieses Museum wurde 2002 auf Initiative von Prof. Dr. Albrecht Beutelsbacher eröffnet und bietet seitdem Mathematik für alle zum Anfassen, die gemeinsam erlebt werden kann. Die Besucher können an mehr als  150 Stationen Mathematik auf spielerische Weise erfahren, in verschiedenen Gebieten der Mathematik experimentieren und mathematische und naturwissenschaftliche Erkenntnisse gewinnen.

Durch Abschreiten eines Kreises und des zugehörigen Durchmessers kann ein Näherungswert für die Zahl π bestimmt werden, mit Hilfe von Plastikbauteilen können verschiedene geometrische Körper gebaut werden, an verschiedenen Holzpuzzles, wie z. B. das verflixte T, Quadratpuzzles, Pyramidenpuzzles wird die Kombinationsfähigkeit auf die Probe gestellt. Durch vorsichtiges Hochziehen wird eine riesige Seifenhaut um mehrere Personen herum gebaut, aus einfachen Holzlatten kann eine stabile Brücke, die Leonardobrücke, gebaut werden, das Riesenkaleidoskop bietet die Möglichkeit sich unendlich oft gespiegelt zu sehen. Die Geschichte von der Erfindung des Schachbrettes wird eindrucksvoll dargestellt,  und vieles andere mehr lässt den interessierten Besucher staunen.

Mathematik begegnet den Besuchern in 3 Stockwerken auf Schritt und Tritt und selbst die Treppengeländer sind in Form von Funktionsabschnitten gestaltet.

In der Sonderausstellung „I love Sophia“ wird der Zusammenhang zwischen Mathematik und Philosophie dargestellt, außerdem werden  bekannte Philosophen wie Kant, Sokrates oder Platon präsentiert, die den Besuchern von ihrem Leben und ihren Ideen erzählen. Jeder Besucher erhält als Geschenk eine kleine philosophische Weisheit aus einer Schatzkiste.

Der zweistündige Aufenthalt war für die Schüler eine interessante und gewinnbringende  Beschäftigung, die ihnen viel Spaß bereitet hat. Insbesondere das eigenständige Erkunden und Ausprobieren zusammen mit Freunden hat sie  motiviert, einige Erkenntnisse werden ihnen sicherlich im Unterricht wieder begegnen.

 

 

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