Eine Instastory aus dem Moor

Dieses Jahr war ein ganz besonderes Jahr. Aufgrund der Coronasituation konnten wir alle kaum in die Schule gehen, somit haben wir auch viele Klassenarbeiten nicht wie üblich in der Schule geschrieben, da kein Präsenzunterricht stattfand. Deshalb hat sich unsere Lehrerin Frau Donadell etwas Besonderes einfallen lassen und wir haben statt einer normalen Klassenarbeit eine Projektarbeit in Deutsch geschrieben. Wir, die Klasse 7 A, waren mit dieser Entscheidung sehr zufrieden. Da wir uns im Deutschunterricht mit dem Thema Balladen befasst haben, ging es natürlich auch in der Projektarbeit um eine Ballade, nämlich um die Ballade „Der Knabe im Moor“ von Annette von Droste-Hülshoff. Kurz zum Inhalt, falls ihr den nicht kennt: In dieser Ballade geht es um einen kleinen Jungen, der bei Einbruch der Dämmerung aus der Schule kommt und der auf seinem Heimweg allein durch das Moor laufen muss. Auf seinem Weg durch das Moor hat er große Angst, denn er hört unheimliche Geräusche und bildet sich ein, dass Spukgestalten ihn verfolgen. Am Ende aber kommt er sicher zu Hause an.

Das Besondere an dieser Klassenarbeit war, dass wir viel mehr Zeit für die Bearbeitung hatten, dass wir also unsere Zeit selbst einteilen mussten, und uns auch aussuchen konnten, welche Wahlpflicht-Aufgaben wir bearbeiten. Manche von uns haben sich dafür entschieden, einen Film zu drehen, andere haben ein Hörspiel gemacht und wieder andere haben eine Instastory erstellt. Eine andere spannende Aufgabe war es, Youtube-Videos zu kommentieren. Schaut doch mal in einen Film rein, oder hört euch ein Hörspiel an!

Hier geht es zum Film: https://t1p.de/SUGF2

Alternative Youtube Link: https://t1p.de/SUGF1

Hier kannst du dir das Hörspiel anhören: https://t1p.de/SUGHS

Hier geht es zum Tagebucheintrag: https://t1p.de/SUGTB

Frau Donadell stand jederzeit zur Verfügung, um unsere Fragen zu beantworten. Ein großer Vorteil dieser Projektarbeit ist in unseren Augen, dass man nicht so viel Stress hat und wir richtig kreativ sein konnten. Außerdem konnte man sich mit den Aufgaben viel intensiver befassen, so dass man gleichzeitig noch dazugelernt hat; es kam uns nicht wie eine Klassenarbeit vor.

Es war eine gute Erfahrung, die man in Zukunft in Form einer Klassenarbeit wiederholen könnte. Trotzdem aber freuen wir uns, wieder alle in Präsenz beieinander zu sein und gemeinsam zu lernen.

Sina Derdemez, Lisa Klein und Carla Pieper (7a)

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