„Kein Abschluss ohne Anschluss“ …

Potenzialanalyse… im Jahr 2012 ist unter diesem Motto – kurz KAoA – eine Initiative des Landes NRW zur Studien- und Berufswahl gestartet worden. Ziel ist eine möglichst frühzeitige Beschäftigung von Schülerinnen und Schülern mit der Frage nach der eigenen beruflichen Perspektive. Der Kreis Olpe war bisher der letzte „weiße Fleck“ auf der KAoA-Landkarte. In diesem Schuljahr starten im Kreisgebiet ca. 1400 Schülerinnen und Schüler verschiedener Schulformen (darunter alle sechs Gymnasien) mit diesem Projekt.
KAoA beginnt in der Jahrgangsstufe 8 und begleitet mit verschiedenen Modulen die Schülerinnen und Schüler bis zum Schulabschluss, an unserer Schule also in der Regel bis zum Abitur.
Das erste Modul ist die Potenzialanalyse. An zwei Tagen Ende Oktober trafen sich die Schülerinnen und Schüler der 8er-Klassen unserer Schule in den Räumen des Erzbischöflichen Internats Collegium Bernardinum. Jeweils sechs Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eines Bildungsträgers – der im Rahmen einer deutschlandweiten Ausschreibung durch den Kreis Olpe ausgewählt wurde – beobachteten in den einzelnen Klassen die Schülerinnen und Schüler in verschiedenen Arbeitsphasen.
Dabei galt es zunächst Fragen zur Selbsteinschätzung zu beantworten, anschließend wurde in drei „Rollenspielen“ an einem Projekt gearbeitet, abschließend wurde in Kleingruppen noch ein Interview zur Einstellung der Schülerinnen und Schüler zu verschiedenen Fragen geführt.PA Bogen
Die externen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bildungsträgers „t-droste“ aus Much (u.a. Psychologen, Werbefachleute, Lehrer für Gesang und Schauspiel, Lehrer in anderen Bundesländern usw.) haben die Schüler in verschiedenen Kompetenzbereichen eingeschätzt.
Zum Modul „Potenzialanalyse“ gehört dann abschließend noch ein Gespräch mit den Schülerinnen und Schülern, in dem die gemachten Beobachtungen erläutert werden. Außerdem werden in der schriftlichen Dokumentation verschiedene Berufsfelder genannt, für die die Schüler – im Rahmen dieser tagesaktuellen Momentaufnahme – besonders geeignet erscheinen.
Daraus werden die nächsten Module von „KAoA“ erwachsen – es folgen die „Berufsfelderkundungen“ – und der gesamte Prozess soll von regelmäßigen Beratungen begleitet werden.
Wolfgang Dröpper
Koordinator für Studien- und Berufswahl (StuBo)

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