Spontane Flüchtlingshilfe im Religionsunterricht

SUG_Spontane Flüchtlingshilfe

Spontane Flüchtlingshilfe leistete der GK Evangelische Religion aus der Jg. Q1.

Spontanes Handeln war am 18. September in der Attendorner Rundturnhalle gefragt, in die am darauffolgenden Wochenende bislang 50 Flüchtlinge einzogen. Daher meldete der evangelische Religionslehrer Kevin Risch vom St.-Ursula-Gymnasium seinen Kurs aus der Jg. Q1 zu einem Unterrichtsgang an, um vor Ort zu helfen. Einige Schülerinnen und Schüler unterstützten die Feuerwehr und das THW beim Zusammenbau der Feldbetten, während der Großteil für die Einrichtung der Kleiderkammer im Adolph-Kolping-Haus eingesetzt wurde. „Die Schülerinnen und Schüler waren eine große Hilfe, vor allem, weil sie selbständig und unkompliziert die Sache selbst in die Hand genommen haben“, so Manuela Stracke, Kreisleiterin beim DRK.
Weitere Hilfsaktionen innerhalb und außerhalb der Schule sind schon in der Planung. So wird man in der nächsten Woche eine Schülergruppe zu einem Arbeitseinsatz an den Außenanlagen der Flüchtlingsunterkunft in Mecklinghausen schicken. Ebenso ist die Organisation weiterer Kleider- und Sachspenden durch die Schülervertretung und das Patenprojekt an der Schule geplant. Schließlich ist schon eine Whatsap-Gruppe „Spontifix“ durch Schülerinnen und Schüler koordiniert, die von Jannik Lenninger, einem ehemaligen Schüler des St.-Ursula-Gymnasiums und nun Bundesfreiwilligendienstleistenden im Sozialamt der Stadt Attendorn genutzt werden kann, um spontan Hilfe anzufordern.

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