Es wird wieder MINT

Welchen Stellenwert die Förderung im naturwissenschaftlich-mathematischen Bereich für das „MINT-freundliche“ St.-Ursula-Gymnasium hat, zeigt unter anderem das MINT-Projekt. Auch 2019 fand dieses für die Jg. EF wieder statt, erstmalig standen für die Planungen vier Tage zur Verfügung. Diese wurden wieder mit zahlreichen Workshops in und um MINT gefüllt. Viele Kolleginnen und Kollegen sowie externe Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft waren mit eingebunden, so dass die Schülerinnen und Schüler aus einem reichhaltigen Angebot wählen konnten. Damit die Wahl zwischen den 9 zur Verfügung stehenden Projektschienen etwas leichter fiel, waren die Workshops thematisch passend zusammengefasst und nach ihren inhaltlichen Schwerpunkten wie „Digitales“, „Technik“, „Chemie“ oder „Medizin“ benannt. 

Es konnten sowohl altbewährte als auch neue Workshops in das Projekt eingebunden werden. Neben der Helios-Klinik, die seit vielen Jahren mit mehreren Workshops den Interessierten ihre Türen öffnet, und der Firma Mubea luden erstmalig auch die LEWA, Mrs. Sporty Attendorn, Kirchhoff Automotive Group und das ScienceForum der Universität Siegen eine Schülergruppe zu sich ein. Der Ruhrverband und THE SUMMIT in Siegen hatten sogar mit viel Aufwand ein komplettes Tagesprogramm auf die Beine gestellt. Frau Prof. Dr. Klocke und Frau Bellingradt-Hannig waren eigens für ihren Workshop von der FH Aachen angereist, und die Heilpraktikerin Frau Laufenberg stellte im „Verdau-dich-schlau“-Workshop Erkenntnisse zum Mikrobiom des Darms dar.

Die MINT-Beauftragte des SUG ist sehr dankbar über die große Bereitschaft sich zu engagieren. „Für die Externen ist es doch immer ein erheblicher zeitlicher und personeller Aufwand, einen Workshop für unsere Schülerinnen und Schüler anzubieten. Unsere Schüler können hierdurch Einblicke ins Berufsleben bekommen und erhalten einen Anlass, sich konkreter mit der späteren Berufswahl zu beschäftigen. Natürlich hoffe ich, dass auch die teilnehmenden Firmen profitieren und einige der jetzigen EF-Schüler später einmal als Praktikanten, Auszubildende, Studierende oder Mitarbeiter wiedersehen.“

Sandra Schulte

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