Biologie-AG

Biologie mit Kopf, Hand und Herz betreiben – das ist das Ziel der Biologie-AG. Hier sind Kreativität und eigene Ideen sehr erwünscht! So nehmen wir auch mal Werkzeug in die Hand und gestalten aktiv unsere Umwelt, indem z. B. Bruthilfen entwickelt, gebaut und angebracht werden. Das Angebot richtet sich schwerpunktmäßig an die Jahrgangsstufen 7 bis 9.

Mit unserer Biologie-AG beteiligen wir uns am Klimaschutzprojekt an Schulen in katholischer Trägerschaft des Erzbistums Paderborn (www.klimaschutz-katholische-schulen.de).

Unsere Aktionen im Überblick:

Wildbienenprojekt (Schuljahr 2012/13)

Stolz überreichen die Jungen und Mädchen der Bio-AG Herrn Ratajski zwei selbst gebaute Wildbienenhotels und die selbst erstellten dazugehörigen Flyer. Da ist es klar, dass die jüngeren Schülerinnen und Schüler, die sich für die AG interessieren, auch dabei sein wollen.

Stolz überreichen die Jungen und Mädchen der Bio-AG Herrn Ratajski zwei selbst gebaute Wildbienenhotels und die selbst erstellten dazugehörigen Flyer. Da ist es klar, dass die jüngeren Schülerinnen und Schüler, die sich für die AG interessieren, auch dabei sein wollen.

Wilde Bienen sind herzlich willkommen!

Mit heimischen Wildbienen beschäftigte sich die neu eingerichtete Bio-AG des St.-Ursula-Gymnasiums unter der Leitung von Sandra Schulte und Mathias Rath in diesem Schuljahr. Da wurde recherchiert, gelesen, geplant und auch manchmal wieder verworfen, gezeichnet, getextet, gehämmert und verziert – und im Frühsommer war es dann so weit: Etliche „Wildbienenhotels“ waren fertig und warteten auf den Einzug der ersten „Bewohner“.

Honigbienen kennt jedes Kind, aber dass es auch Wildbienen gibt, ist doch vielen Menschen nicht bekannt. Wildbienen leben unauffällig, denn sie sind klein und leben nicht in einem Bienenstaat mit vielen tausend anderen zusammen, sondern allein. Es gibt viele verschiedene Arten, und sie sind sehr nützliche Gartenhelfer: Sie bestäuben Obstgehölze und andere Pflanzen, manche sammeln auch Blattläuse und Raupen als Nahrung für ihre Nachkommen. Viele davon legen ihre Eier in kleinen Löchern und Röhren ab. Um solche nützlichen Insekten in seinem Garten anzusiedeln, ist ein mit hohlen Halmen gefülltes Wildbienenhotel (auch Insektenhotel genannt) sehr gut geeignet.

Damit die Besitzer der Wildbienenhotels alle notwendigen Informationen auch nachlesen können, wurde zusätzlich ein schön gestalteter Flyer erstellt.

Mit dem Projekt nahm die AG auch an einem Wettbewerb teil, was einen zusätzlichen Ansporn brachte. Dass die vorderen Plätze leider von anderen Gruppen besetzt wurden, war zwar ein bisschen schade, aber nicht weiter tragisch, findet die BioAG, denn es hat allen viel Spaß gemacht.

Was die BioAG wohl im nächsten Schuljahr auf die Beine stellt? Man darf gespannt sein. Ideen gibt es auf jeden Fall reichlich!

 

Vogelfutterprojekt (Schuljahr 2013/14)

Vogelfutter und mehr vom Heiligen Berg – besser gehts nicht

Bild1Die Bio-AG war wieder umtriebig. Wir wollten diesmal etwas Gutes für die Vögel im Winter tun. Schnell war klar: Selbstgesammeltes Vogelfutter, Recycling-KörnerKings als Vogel-Schnellrestaurant und dazu passende Informations-Flyer sollten Bestandteile des nächste Projekts sein!

Ärmel hochgekrempelt, und dann wurde mit viel Fleiß und genauso viel Spaß rund um den Heiligen Berg alles gesammelt, was ins selbstgemachte Vogelfutter passt – ob Bucheckern, Haselnüsse oder Hagebutten oder die Früchte von Weißdorn, Schlehe, Pfaffenhütchen und Bärenklau.

Kiloweise heimische Früchte wurden gesammelt, entstielt, ausgelesen und im Trockenschrank behutsam getrocknet. So wurden die Früchte haltbar, aber die wertvollen Inhaltsstoffe blieben erhalten. Von den angeschleppten Kilos waren nach dem Trocknen nur noch wenige übrig geblieben, so dass wir das Vogelfutter mit gekauften Erdnüssen und Haferflocken ergänzten. Unter Hochdruck wurden parallel die Flyer erstellt, wie gut, dass wir einige künstlerisch begabte AGler haben, die zeichnen und designen können!

Außerdem wurden Plastikflaschen gesammelt, gereinigt, mit Cutter, Bohrmaschine und Heißluftfön wurden Aufhängungen angebracht und Futteröffnungen eingeschnitten und zurechtgeschmolzen.

Alles wurde rechtzeitig zum von der AG angesetzten Termin, dem Tag der offenen Tür, fertig. Hier wurden im Bioraum Futter und Futterstationen verkauft. Inzwischen dürfte sich in der Vogelwelt  die leckeren Angebote von „Körner-King“ und „Mc-Fly“ herumgesprochen haben… und eines steht fest: Nach dem Projekt ist vor dem Projekt, die AG ist schon mit Volldampf bei … (man wird sehen!!!) angekommen!

 

Fledermausprojekt (Schuljahr 2015/16)

Bio AG 2016_4Fledermäuse sind alles, nur keine blutrünstigen Vampire! Das war sehr schnell klar, als es direkt nach den Herbstferien mit Volldampf an das Thema „Fledermäuse“ ging und Herr Plückebaum, Umweltbeauftragter der Stadt Attendorn und aktiv im NABU, unsere AG besuchte. Zuerst gab es einen Einführungsvortrag und anschließend ging es in der Dämmerung los auf Fledermaus-Exkursion am Heiligen Berg. Herr Plückebaum hatte einen Fledermaus-Detektor mitgebracht, der die sonst für Menschen nicht wahrnehmbaren Rufe der Fledermäuse hörbar macht und in Klicktöne übersetzt. Schon erstaunlich, wie viele Fledermäuse rund um die Ursula-Schulen herumflatterten! Schnell war das Ziel klar: Wir wollen Fledermaus-Kästen bauen!

In der nächsten Zeit ging es zum einen an die Recherche und das Erstellen von Plakaten für den Elternsprechtag im Frühling, denn zu diesem Zeitpunkt sollten Fledermaus-Kästen zum Verkauf fertig sein, natürlich zusammen mit Informationen zur Lebensweise und Arten-Steckbriefe von Fledermaus-Arten, die im Sauerland heimisch sind.

Neben dem Bau der Fledermaus-Kästen wurden im Herbst auch wieder Früchte gesammelt, um das beliebte „Ursel-Vogelfutter vom Heiligen Berg“ herzustellen. Auch Fett-Futterglocken in leeren Joghurtbechern wurde produziert. Dieses fand am, wie im letzten Jahr, am Tag der offenen Tür reißenden Absatz!

 

„Vogelfutter vom Heiligen Berg“ fand wieder guten Absatz – und das ermöglicht neue Projekte (Schuljahr 2016/17)

img_3157Auch in diesem Jahr verkaufte die Bio-AG wieder das selbst gemachte Vogelfutter am Tag der offenen Tür. Im Vorfeld stand dafür für die elf Siebtklässler viel Arbeit an: vom Sammeln der Früchte rund um die Schule übers Trocknen und Mischen, Herstellen der Futtersilos aus alten Plastikflaschen, Gestalten der Plakate bis zur Planung des ToT waren viele Schritte notwendig. 

Natürlich stand auch wieder die Frage an, ob mit dem Verkauf des Futters und der Flaschensilos die Ausgaben für Tüten, Schraubhaken, Vogelfutterzutaten wie Sonnenblumenkerne, Erdnussbruch oder Haferflocken wieder in die Kasse kommen würden. Denn: Unsere AG finanziert sich selbst. Und da auch zukünftig wieder gebastelt und im Sinne des Naturschutzes gebastelt und produziert werden soll, muss dafür immer genügend Geld erwirtschaftet werden. In der AG gibt es daher einen Kassenwart, der das Kassenbuch führt, Belege sortiert und den Inhalt der Kasse verwaltet. Über die Ausgaben für Holz und anderes Material für die nächsten Projekte entscheidet die gesamte AG. Ob in Zukunft also Wildbienenhotels, Vogelhäuschen oder Fledermauskästen gebaut werden oder Pflanzen angezogen werden – in dieser Woche geht die AG in die weitere Planung!