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Wochenkalender
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Grundsätze unserer Arbeit
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In einem Flyer haben wir die zentralen Aussagen konzentriert zusammengefasst als Planungshilfe für die Entscheidung im Übergang von der Grundschule zum Gymnasium.
Erziehungsvorstellungen
Schule und Träger
Das St.-Ursula-Gymnasium ist eine Schule in privater Trägerschaft des Erzbistums Paderborn. Sie ist den Erklärungen der katholischen Kirche, der Bischofskonferenzen zu Bildungs- und Erziehungsfragen und der Tradition der Ordensschule der Ursulinen verpflichtet. In Einklang mit den grundsätzlichen Verlautbarungen verständigen sich die am Schulleben gestaltend mitwirkenden Gremien auf die nachfolgend formulierten Grundsätze der Bildungs- und Erziehungsarbeit am St.-Ursula-Gymnasium.
Schule als Lebensraum
Wir lassen uns in der Gestaltung unserer „Schule als Lebensraum“ leiten von der christlichen Auffassung vom Menschen. Der biblische Glaube an die Treue und Menschenfreundlichkeit Gottes verpflichtet uns, den Menschen in seiner Ganzheit zu sehen.
Personalität
Aus diesem Glauben erwächst auch der Umgang der an der Schule miteinander Lebenden. Dabei ist uns die gegenseitige Achtung wichtig: Ehrfurcht vor dem Person-Sein des anderen lässt einen Umgang miteinander entstehen, der Überheblichkeit und Anmaßung, Verachtung und Missachtung, Aggression und Gewalt vermeiden hilft und stattdessen die Würde des anderen und seine Freiheit und Gleichwertigkeit sieht und akzeptiert. Der Glaube an den Gott der Bibel lässt uns aber auch dankbar unsere eigene Freiheit wahrnehmen.
Soziale Verantwortung
Wir wollen unseren Schülerinnen und Schülern vermitteln, dass ihr Wert nicht allein durch schulische Leistungen definiert ist. Gleichwertig wollen wir ihre individuelle Persönlichkeit ernstnehmen und ihr Selbstbewusstsein stärken. Wir wollen das Bewusstsein unserer Verantwortung für unsere Mitmenschen, für unseren Staat und auch für die Umwelt, Gottes Schöpfung, fördern. Wir versuchen, diese Auffassung vom Menschen im schulischen Miteinander erfahrbar zu machen. Dabei sollen auch die Erfahrungen menschlichen Scheiterns und eigener Unvollkommenheit diesem Anspruch gegenüber angenommen und bewältigt werden, indem wir uns an die Zusage der Vergebung erinnern, die menschliches Zusammenleben verwandelt und auch die Erziehungsaufgaben an unserer Schule mitbestimmt.
Werteerziehung
Unserer Auffassung vom Menschen entsprechend haben wir folgende Werte hervorgehoben, die unsere Bildungs- und Erziehungsarbeit in erster Linie bestimmen sollen:
- Freiheit wagen zu persönlicher Entfaltung, im Respekt vor dem Anderen, in überlegter Entscheidung, aus vertrauendem Glauben
- Verantwortung übernehmen in Familie, Schule, Beruf, Kirche, Gesellschaft und Staat
- Wahrheit suchen in vernünftiger und fachkundiger Einsicht, im Glauben, im Gespräch untereinander und im eigenen Reden und Handeln
- Gerechtigkeit anstreben im menschlichen Zusammenleben
- Toleranz üben gegenüber fremder Kultur, fremder Überzeugung und anderem Glauben.
Religiöses Leben
In all dem wissen wir uns gebunden an unseren christlichen Glauben. Daher soll im „Lebensraum Schule“ den religiösen Lebensäußerungen eine tragende Rolle zukommen. Die Schülerinnen und Schüler lernen in Gottesdiensten, im Religionsunterricht und anderen Angeboten der Schulseelsorge unseren christlichen Glauben kennen und seine Relevanz und Aussagekraft für ihr Leben und ihren Alltag erleben und erfragen. Wir fühlen uns dabei dem ökumenischen Anliegen besonders verpflichtet.
Schule als Arbeitsraum
Im „Arbeitsraum Schule“ stehen die fachlichen Qualifikationen im Vordergrund. Als Ziel streben wir dabei an, sie nicht isoliert zu vermitteln, sondern Einsichten und Erfahrungen aus den Einzeldisziplinen sollen mit einander in Beziehung gesetzt werden im Sinne eines ganzheitlichen und vernetzten Lernens. Den Rahmen, innerhalb dessen der Arbeitsraum Schule ausgestaltet wird, bildet die Wissenschaftlichkeit des Lehrens. Schullaufbahn, Abschlüsse und Prüfungen erfolgen auf der Grundlage der obligatorischen Teile der Richtlinien aller Fächer; die fakultativen Teile ermöglichen Schwerpunktsetzungen, die dem besonderen Selbstverständnis unserer Schule in kirchlicher Trägerschaft Rechnung tragen. Leitidee sollte sein, für die Heranwachsenden eine Einheit von erfahrbarer Lebenssituation einerseits und Tradition und Kultur andererseits zu vermitteln; dabei sollen die mitgestaltenden Kräfte des Christentums in Geschichte und Gegenwart transparent werden. Die fachliche Ausbildung, die wir solcherart anstreben, fordert auf Seiten der Schülerinnen und Schüler ein großes Maß an Bereitschaft, sich auf Leistungen einzulassen und die eigenen Kräfte zielgerichtet einzusetzen. Entwicklung und insbesondere Förderung dieser Grundhaltung gehören zu Voraussetzungen, auf denen schulische Ausbildung gründet. Dabei werden wir Lehrkräfte durch Forderungen die Schülerinnen und Schüler gezielt fördern. Wir sind überzeugt, sie damit auf eine verantwortungsbewusste Berufswahl und -ausübung vorbereiten zu können. Leistungsbereitschaft als Haltung der Schülerinnen und Schüler bedarf aber auch immer einer weiteren Dimension, des Bewusstseins sozialer Verantwortung; ohne Rechtfertigung durch solche Wertorientierung verkümmert Leistungsbereitschaft zum ausschließlich individualistischen Leistungsdenken. In dieser Zielformulierung klingt wiederum an, was gleichwertig neben fachlicher Ausbildung der Unterricht am St.-Ursula-Gymnasium auch beinhaltet: Werteerziehung auf der Grundlage christlicher Überzeugungen und christlichen Verständnisses vom Menschen. In den Zielvorstellungen fühlen wir uns einem gemeinsamen Handeln von Elternhaus und Lehrerkollegium verpflichtet. Primär hat für uns Gültigkeit die elterliche Fürsorge für die Kinder. Schule und schulische Erziehung können so verstanden nur Fortsetzung und Ergänzung der Erziehungsaufgabe des Elternhauses sein.



