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Wochenkalender
08.03.2010
15:30
"Auslandsaufenthalt in der Einführungsphase der Oberstufe": Eltern und Schülerinformation für Interessierte aus den Klassen 8 und 9 (Aula)
Grundlagen einer christlichen Schule
Das St.-Ursula-Gymnasium Attendorn ist eine staatlich genehmigte katholische Privatschule. Schulträger ist das Erzbistum Paderborn. Die Aufgaben der Schulträgerschaft werden wahrgenommen in der Hauptabteilung Schule und Erziehung im Erzbischöflichen Generalvikariat. Das St.-Ursula-Gymnasium wird zur Zeit von ca. 780 Schülerinnen und Schülern besucht, die aus weiten Teilen des Kreises Olpe und des märkischen Kreises zu uns kommen.
Hoch über Attendorn sind die alten und neuen Gebäude nicht zu übersehen und dokumentieren in ihrer besonderen Architektur auch äußerlich eine „Schulpersönlichkeit“, die im Laufe der Jahrzehnte ein unverwechselbares Gesicht bekommen hat. Dieses Gesicht ist wesentlich von den Ursulinen geprägt, die sich getreu dem Anliegen der heiligen Angela Merici ab 1917 des besonderen Anliegens der Mädchenbildung in Attendorn angenommen haben. Über viele Jahre hinweg hat sich das St.-Ursula-Gymnasium zu einem koedukativen dreizügigen Gymnasium entwickelt, das sich in heutiger Zeit als christliches Angebot für Eltern und junge Menschen versteht und einen zweisprachigen deutsch-englischen Zug anbietet. Mit der in der gleichen Tradition stehenden St.-Ursula-Realschule arbeiten wir inhaltlich und organisatorisch eng zusammen.
Das St.-Ursula-Gymnasium setzt als katholische Angebotsschule besondere Akzente, an denen die christliche Zielsetzung der Schule deutlich wird:
- Die Lehrerinnen und Lehrer wollen nicht nur gut unterrichten, sondern die ihnen anvertrauten Kinder an christlichen und demokratischen Grundwerten orientiert erziehen. Damit wollen sie aufgreifen und fortführen, was im Elternhaus begonnen wurde. Die Zusammenarbeit von Eltern und Lehrerkollegium erachten beide Seiten als sehr wichtig; dieser Aspekt wird in der Mitwirkungsordnung katholischer Privatschulen ausdrücklich betont.
- Am St.-Ursula-Gymnasium werden die Schüler/-innen ihren individuellen Möglichkeiten entsprechend „gefordert und gefördert“, weil sie einen Anspruch darauf haben; die Schülerinnen und Schüler stehen als sich entwickelnde und wachsende Persönlichkeiten in der Mitte aller Bemühungen.
- Den Schülerinnen und Schülern sollen Freude an der Leistung und Spaß an der Schule und dem schulischen Lernen vermittelt werden, denn nur in einem angstfreien Klima kann Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten und Fertigkeiten wachsen.
- Über den Unterricht hinaus wird durch Schulfeste, Feiern und außerunterrichtliche Veranstaltungen dieses Klima auf- und ausgebaut, in der Überzeugung, dass „Feste-feiern“ und „Sich-freuen-können“ elementarer Ausdruck gelebten Christseins sind. Die Kinder sollen sich im schulischen Umfeld wohl fühlen, und die Eltern sollen sie dort gut aufgehoben wissen.
- Schüler und Schülerinnen haben am St.-Ursula-Gymnasium Freiheiten in der Mitgestaltung ihrer Schule, sie lernen dabei auch Grenzen kennen, die ein Miteinander erfordert.
- In Klasse 10 und im Jahrgang 13 werden Tage religiöser Orientierung angeboten. Auf diesem Weg werden Schülerinnen und Schüler über den Fächerkanon hinaus mit wichtigen Fragen des eigenen Lebens konfrontiert. Die wichtige Auseinandersetzung mit Fragen zur Berufs- und Arbeitswelt geschieht unter anderem in der Jahrgangsstufe 11 in einem Betriebspraktiukum.
- Religionsunterricht ist am St.-Ursula-Gymnasium unverzichtbarer Bestandteil des Bildungs- und Erziehungsangebots bis einschließlich Jahrgangsstufe 13. Die Reflexion des eigenen Glaubens hilft unseren Schülerinnen und Schülern eine begründete religiöse Entscheidung für ihren Lebensweg treffen zu können, die in Schule und Gesellschaft respektiert werden muss.
- Am St.-Ursula-Gymnasium wird das tägliche Morgengebet vor der ersten Unterrichtsstunde gepflegt und die Klassen und Jahrgangsstufen feiern regelmäßig Gottesdienste, die selbst vorbereitet und gestaltet werden.
- Eine besondere Verpflichtung auch aus der Tradition der Ursulinen sieht das Lehrerkollegium im ökumenischen Anliegen. Im evangelischen und katholischen Religionsunterricht sind auch religiös nicht gebundene Schüler und Schülerinnen, die Orientierung suchen, willkommen.



