Roboter

Gruppe

Schülern der Oberstufe gelang es am Wochenende sich mit ihrem selbstgebauten autonomen Roboter für die CeBit in Hannover zu qualifizieren. Das Team „SUGar“ belegte den 18. Platz bei der Roboking-Qualifikation in Chemnitz und qualifizierte sich damit für den finalen Wettbewerb der Liga B auf der weltweit größten IT-Messe, der CeBit in Hannover.

Mit ihrem selbstgebauten Roboter fuhren die Oberstufenschüler Kerstin Rüenauver, Christof Beierle, Daniel Kurzer, Stefan Röben, und der Azubi Thorsten Rüenauver am Samstag gemeinsam mit ihrem Betreuungslehrer Franz-Josef Weidemann nach Sachsen, um ihren Roboter in zwei Wettkampfdisziplinen antreten zu lassen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten in der Disziplin „Ringeabziehen“ gelang es ihrem Roboter schließlich nach zwei Nullrunden im dritten Durchgang, die vier aufgehängten Ringe abzuziehen und damit dem Team die maximale Rundenpunktzahl einzufahren.

Für die zweite Aufgabe musste der Roboter selbstständig Tennisbälle auf dem Spielfeld erkennen, aufheben und zu einer Basis transportieren. Bei der Programmierung gab es auf Grund nicht einwandfrei arbeitender Sensoren allerdings Problem. Nach einem eher bescheidenen Samstag erlangte der Roboter am Sonntag jedoch auch in dieser Disziplin wertvolle Punkte und setzte sich somit gegen einige seiner Konkurrenten durch.

Das Projekt war erst durch die Finanzielle Überstützung des Fördervereins möglich geworden. Die Schüler planen nach einigen technischen Veränderungen ihren Roboter am Tag der offenen Tür des Gymnasiums, am Samstag, den 12. Januar, vorzustellen.

Die "Attendorner Geistesblitze"

Gewinnerteam

Ein 10-Köpfiges „Roboter-Team“

Die „Geburtsstunde“ der Idee und das Team

Durch Zufall stießen wir auf einen Roboterwettbewerb des Innovationsministeriums von NRW. Da dieser mit Lego-Robotern stattfinden sollte, wollten wir gerne daran teilnehmen, da einige bereits mit eben solchen gearbeitet hatten.

Herr Weidemann war bereit uns als Betreuungslehrer zur Seite zu stehen. Nachdem wir nach einigem Suchen auch ein Team gefunden hatten, bestand unsere Gruppe letztendlich aus 10 Schülern: Alina Schneider, Janina Voges, Tatjana Weidemann, Lisa Jardin (alle 10c), Marco Schneider, Marius Mählen, Jakob Vielhauer, Alexander Belke (alle 8b), Jannik Weidemann (7b) und Lars Mählen (6a).

Die Aufgaben

Im Februar erhielten wir dann in Bochum bei einem Briefing die Aufgaben, einen Roboter, einen 2. schaffte der Förderverein der Schule an, einen Spielplan mit den einzelnen Stationen und das Reglement wurde erklärt.

Es galt einen Roboter komplett selber zu bauen und zu programmieren, der in 2:30 Minuten 9 Aufgaben möglichst genau löst.

Bei Mählen wurde der Spieltisch mit dem Spielplan aufgestellt, damit wir dort programmieren und bauen konnten. Wir hatten auch einige gute Ideen und versuchten auch sie zu verwirklichen. Dies ging auch ganz gut, war aber nicht ganz zufrieden stellend, weil der Roboter nicht immer so wollte, wie wir.

 Es wird eng

2 Wochen vor dem Wettbewerb waren wir es dann leid und bauten den Robote noch einmal fast komplett um, da er zu ungenau fuhr und nicht wirklich etwas klappte. Die Zeit rannte uns dabei aber leider weg. Das lange Wochenende vor dem 21. Mai waren wir dann fast 10 Stunden Täglich bei Mählen und haben versucht das Programm für den Roboter fertig zu bekommen. Es wurden auch mal Nachtschichten eingeleg. Am Sonntag funktionierte dann auch gar nicht mehr. Das Programm hatte sich verschoben und hatte einen Fehler. Aber zum Glück bekamen wir das auch wieder hin, sodass wir es noch so gerade schafften alles fertig zu bekommen.

 Der Wettbewerbstag

Am Montag trafen wir uns dann morgens bei Mählen, um uns auf den Wettbewerbstag einzustimmen. Wir packten alles, beteten und sangen Lemon Tree.

In Meschede angekommen, packten wir dann alles aus und sahen uns alles an. Dabei traf uns erst einmal ein Schock, da der Plan anders auf dem Spieltisch aufgebracht war, als wir es erwartet hatten. Nach der Begrüßung änderten wir dies kurz im Programm und (fast) alles lief wieder.

Nach der ersten Runde waren wir in der Gesamtwertung 2. In der zweiten Runde verbesserten wir uns wieder, waren aber immer noch 2. Auch in der 3. Runde lief alles bestens.

Also gingen wir als 2. in das große Finale. Dort lief es nicht so, wie wir es erhofft hatten, waren aber auch mit dem 2. Platz zufrieden. Wir hätten uns nie erträumt, dass es so weit kommen würde.

Bei der Siegerehrung gingen wir dann fest vom 2. Platz aus, als aber der 2. Platz an unseren Gegner vom Finale ging, waren wir alle außer uns vor Freude, weil das hieß, dass wir 1. waren.

Unsere Plakate, T-Shirts und unseren Roboter sollten wir also auf jeden Fall noch in der nächsten Runde brauchen.

Wir reisten also alle wieder von Meschede ab, gingen noch ein Eis essen und wollten bei Mählen dann wieder alles ausladen.

 

Der Schock

Dies war aber leider nicht möglich, da es keinen Roboter mehr gab. Wir fanden die Roboter nicht mehr. Wir durchsuchen alle 4 Autos, die Polizei fuhr in Meschede an der Uni vorbei, doch der Roboter war nicht mehr aufzufinden.

Am nächsten Tag fuhr eine Mutter noch einmal nach Meschede und suchte unseren Wettbewerbsroboter und unser Maskottchen, auch ein Roboter, doch sie fand nichts.

Daraufhin erschien in mehreren Zeitungen ein Artikel, dass die Roboter weg waren und dass Hinweise doch bitte an die Zeitung gegeben werden sollten. Doch auch dort fand sich nichts.

Eines Tages kam dann sogar das WDR nach Mählen, um uns bei der Suche zu helfen. An diesem Tag kam auf WDR2 ein Bericht darüber, sowie abends in der Lokalzeit im WDR.

Bis jetzt hat sich leider niemand gemeldet. Wir haben aber einen neuen Roboter gebaut.

 Es musste weitergehen

Mittlerweile haben wir einen neuen Roboter. Am 16. Juni ging es nach Düsseldorf zur Landesmeisterschaft auf die GiFa, Gießer Fachmesse.

Dort belegten wir einen guten 9. Platz.

Im Moment sind wir fleißig am bauen und programmieren für unseren nächsten Wettbewerb. Auch eine Präsentation müssen wir erstellen. Am 18. November ist es dann so weit. Der Roboterwettbewerb der First Lego Leauge (kurz: FLL) steht vor der Tür. Dafür haben wir uns die kostenlose Teilnahme erspielt. Wir hoffen dort auch weiter zu kommen. Es geht dann bis zur Weltmeisterschaft.

 Interessante Sprüche

Ein Lehrer zu seinen Schülern, als bei uns ausnahmsweise fast nichts klappt: „Die kochen auch nur mit Wasser“

Hinterher sagt man uns: „Es ist bemerkenswert, dass Sie so viele Punkte bekommen haben, obwohl Sie Akkus benutzt haben. Damit fährt der Roboter viel ungenauer, als mit Batterien.“