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Wochenkalender
Lesewettbewerb 2008
Der Gewinner des Lesewettbewerbs der Jahrgangsstufe 6 heißt in diesem Jahr Nils Teipel (6b). Nach einer spannenden Endrunde, die von den insgesamt sechs Klassensiegern ausgetragen wurde, konnte seine Klassen- und Deutschlehrerin Elisabeth Minner ihm zu dem Erfolg gratulieren. Nils hat aus dem Buch "Eragon - Der Auftrag des Ältesten" von Christopher Paolini vorgelesen und danach aus einem von der Jury ausgewählten Buch. Er wird nun das St.-Ursula-Gymnasium beim Wettbewerb auf Kreisebene vertreten. Wer übrigens mehr über das Buch "Eragon" erfahren möchte, kann auf der Homepage unter "Schülerbibliothek" nachschauen. Dort finden sich noch viel mehr spannende Titel, die zur Ausleihe zur Verfügung stehen.
Lesewettbewerb 2007
Vor 100 gespannten Sechstklässlern fiel heute in der Aula eine wichtige Entscheidung: Unter den Klassensiegern im Vorlesewettbewerb wurde der Schulsieger ermittelt, der im nächsten Jahr unsere Schule auf Kreisebene vertreten wird. Nina Bundels, Isabel Schulte (6a), Maja Lorenz, Christina Plaßmann (6b) und Richard Brandt und Mona Zimmermann lasen in einem ersten Durchgang aus einem selbstgewählten Roman, in einem zweiten dann einen Fremdtext. Trotz großer Anspannung und Aufregung bewältigten alle Kandidaten die beiden Runden mit Bravour und machten es dadurch der Jury nicht leicht, einen Sieger zu küren. Wie eng das Feld zusammenlag, zeigt auch die Tatsache, dass statt eines dritten Platzes zwei zweite vergeben wurden: Richard Brandt und Isabel Schulte teilen sich die Vizemeisterschaft. Ganz oben auf dem Treppchen landete schließlich Maja Lorenz, die im Februar in Bilstein an der Kreisausscheidung teilnimmt. Herzlichen Glückwunsch für sie, aber auch für alle Endrundenteilnehmer!
Während der Beratungspause der Jury gab es ein Quiz mit den Klassenlehrern, das die Klasse 6a im Stechen für sich entscheiden konnte. Drei Schachteln Mohrenköpfe fanden damit ihre Besitzer.
Lesewettbewerg 2006
Achttausend Schulsiegerinnen und Schulsieger starteten bei den regionalen Vorlesewettbewerben. Hannah Wächter aus der sechsten Klasse hatte sich an unserer Schule ganz nach vorn gelesen.
Auf der Burg Bilstein fand im ehrwürdigen Rittersaal und unter den Augen und Ohren der fünfköpfigen Jury der Kreiswettbewerb statt. Achtzehn junge Vorleser hatten sich in ihren jeweiligen Schulen dafür qualifiziert.
Hannah Wächter nahm ihr Buch Lionboy von Z. Corder ganz ruhig unter den Arm, schritt zum Vorlesetisch, blickte einmal in die besetzten Zuschauerreihen und begann mit ihrem geübten Text. Klasse gelesen. Aber der wirklich schwierige Teil sollte noch kommen. Buchhändlerin Isabell Hoffmann hatte ein Buch ausgesucht, aus dem alle Kandidaten in der zweiten Runde ohne vorheriges Training vorlesen sollen. Hannah zeigte hier ihre Klasse. Blieb ruhig, fand die richtige Betonung, konnte sich vom Text auch während des Vortrages lösen und entspannt in die Gesichter des aufmerksam lauschenden Publikums blicken. Eine tadellose Leistung. Aber auch an anderen Schulen wird gut gelesen. Es blieb eine Zitterpartie bis zum Schluss. Doch um 18.30 Uhr, nach insgesamt fast fünf Stunden Vorlesewettbewerb, musste Hannah ihre silberne Teilnahmeurkunde an den Vorsitzenden der Jury zurückgeben und erhielt aus seinen Händen das goldene Siegerexemplar, einen Bücherscheck und die Einladung zum Landesentscheid.
Nur, für einen Wettbewerb allein lohnt sich das Vorlesetraining nicht wirklich. Die erfolgreiche Leseförderaktion des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels will die Schülerinnen und Schüler ermuntern, sich mit Literatur zu beschäftigen. Lesen ist wie Kino im Kopf, eröffnet die tollsten Geschichten und ist als Erlebnis nicht durch elektronische Medien zu ersetzen. Vorlesen bedeutet im Umgang mit Buch und Sprache noch einen Schritt weiter zu kommen. Aus dem Kino im Kopf des Lesenden wird ein Kopfkino bei allen Zuhörenden. Und der Umgang mit Sprache und Literatur schafft wichtige Voraussetzungen für eine erfolgreiche Schulkarriere. Menschen, die viel lesen, erfassen Texte schneller, können die gedruckten und gesprochenen Botschaften anderen besser aufnehmen. Die Teilnahme an einem Wettbewerb wie dem auf der Burg Bilstein trainiert zudem Selbstvertrauen und Zutrauen in die eigenen Fähigkeiten. So wird aus einem schlichten Jugendbuch ein Übungsgerät für weit mehr als nur gute Unterhaltung.
Hannah Wächter wird am 24. Februar 2008 wieder am Vorlesewettbewerb auf der Burg Bilstein teilnehmen. Dann aber als Kreissiegerin ganz entspannt auf der Jurybank.





